Drehverbindungen

Drehverbindungen nehmen Belastungen durch Radial- und Axialkräfte sowie Kippmomente auf. Der Aufbau besteht aus je einem Außen- und Innenring mit Befestigungsbohrungen, Wälzkörpern als Kugeln oder Rollen und Dichtringen mit einem Spezialprofil. Über eine Verzahnung am Außen- oder Innenring ist der direkte Antrieb über ein oder mehrere Ritzel möglich. Die Integration der Funktionen Wälzlager, Befestigung und Antrieb erlaubt eine optimale Konstruktion, Montage und Wartung.

Für die verschiedenen Einsatzbedingungen werden unterschiedliche Werkstoffe aus Stahl mit der erforderlichen Wärmebehandlung verwendet. Die Verzahnungsqualität, Toleranzen, Kippspiel, Rundlauf- und Planlaufabweichungen werden entsprechend den Anforderungen festgelegt.

Die Anwendungsbereiche sind Förderanlagen, Abwasseraufbereitungsanlagen, Forstmaschinen, Schienenfahrzeuge, Hebebühnen, Industrieroboter, Werkzeugmaschinen, Windkraftanlagen, Baumaschinen und Kräne.

Weitere Informationen:

Produktdatenbank Drehverbindungen